Sonntag, 6. Dezember 2015

Was war das denn?

Acht Wochen waren wir mit der Familie unterwegs. „Ihr werdet euch trennen, oder richtig dicht zusammenrücken!“. Das waren die Prognosen, welche wir zu hören bekamen. Denn in unseren 15 gemeinsamen Jahren, haben wir noch nie eine so lange Zeit miteinander verbracht. Zusätzlich waren wir am anderen Ende der Welt. Sprich, sämtlicher Austausch über den Alltag und das Erlebte lief über den Partner. NUR über den Partner.

Für mich (Malte) war es der Traum. Ich weiß, viele die mich kennen, wissen wie viel mir Freunde bedeutet und wundern sich über die Aussage im ersten Moment. Aber ich freute mich auf eine Zeit fokussiert auf meine Kinder und Dani. Definiert als Familie. Denn Familie ist bei mir wie ihr wisst, ein Anker der mir immer im Leben schon immer geholfen und mich geerdet hat. Früher Eltern und Geschwister. Heute sind Frau und Kinder dazugekommen.

Was wir alles gesehen haben ist stets eine Frage, welche man naturgemäß häufig gestellt bekommen. Wir haben viel gesehen. Die zentrale Frage für mich ist und war aber stets, was wir erlebt haben. Denn Ziel der Reise war es nicht, einen Kontinent zu erkunden, sondern „Elternzeit“ sprich Zeit in der Funktion der Eltern (=mit der Familie) zu verbringen. Und hier darf ich sagen, dass wir alles erlebt haben, was wir uns wünschten.

Wir sind als Familie alle noch ein Stück weiter zusammengerückt. Wir wissen nun alle mit Gewissheit, dass wir sehr gut in guten Zeiten, aber auch auf engem Raum oder in angespannten Situationen uns aufeinander verlassen können. Denn echten internen Beef gab es egal wann und weshalb nicht. Egal, womit wir konfrontiert waren.

Wenn mich jemand fragen würde, ob er eine gleiche Reise machen solle, kann ich das nicht beantworten. Das muss jeder für sich selbst wissen. Wenn aber jemand fragt, ob wir das genau so wieder machen würden, können wir alle aus vollem Herzen „Ja“ sagen. Denn es liegt eine wunderbare, unvergessliche und einfach nur „Familienzeit“ hinter uns.

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