Der letzte (halbe) Tag Australien brach heran. Denn um 18h
würden wir vom Hotel abgeholt werden. Der Plan war es, den Abschied angenehm
und herzlich zu zelebrieren.
Dank Late-Check-out mussten wir erst um 12 Uhr aus dem
Zimmer raus (naja, Gibbes checkten natürlich erst um halb 1 aus…), denn zu
diesem Zeittpunkt gibt es bekanntlich die größte Mittagshitze (wir wollten die
Lernkurve am letzten Tag Australien nun wirklich nicht so etwas wie Steigung
verpassen).
Erste Station war daher die St. Mary Church und vor allen
Dingen der Park nebenan. Denn das war die Wiese, welche wir am ersten Tag in
der Stadt angesteuert und unseren ersten Sydney-Kaffee zu uns genommen hatten. Daher
gab es einen melancholischen Abschiedsspaziergang durch den nahegelegenen
Hydepark und anschließend den Kaffee bzw. O-Saft vom „bodhi“ den wir mit
Naschis im Park auf der Wiese genossen.
Auf dem Weg durch den Park waren wir wieder beeindruckt (und
Amelie höchst begeistert), wie viele Brautpaare doch täglich zu jeder Tages- und
Nachtzeit unterwegs sind um schicke (und höchst gestellte) Hochzeitsfotos zu
machen! Alleine auf 200 Metern durch den Park haben wir 6 Pärchen samt Fotograf;
Kleiderdrapierer, Ausleuchter und Assistent gesehen.
Bei einem letzten Spaziergang durch die Stadt entdeckten wir
wieder diverse Straßenkünstler. Die Szene hier in Sydney ist offensichtlich
höchst lebendig. Sehr schön auch ein Seifenblasenmuggel, dessen Konzept darin
bestand, dass Kinder hier ebenfalls aktiv werden konnten.
Wir hatten einfach Zeit und konnten Künstler, Schaufenster, die Gegend und das Leben in Ruhe betrachten.
Wir hatten einfach Zeit und konnten Künstler, Schaufenster, die Gegend und das Leben in Ruhe betrachten.
Kurz schauten wir uns noch die historischen
Gefängnis-Baracken der Stadt an (Kultur muss sein, und wenn es für das
Protokoll ist).
Gesetz war ebenfalls noch mal "ordentlich" essen zu gehen um der McDonalds-Falle am Flughafen zu entgehen. So gingen wir wieder ins „grilled“, dem „healthy“ burgerladen, in den sich Malte beim ersten bissen verliebt hatte und schon bei der Bestellung vor Freude Pipi in den Augen hatte. Wirklich lecker!
Gesetz war ebenfalls noch mal "ordentlich" essen zu gehen um der McDonalds-Falle am Flughafen zu entgehen. So gingen wir wieder ins „grilled“, dem „healthy“ burgerladen, in den sich Malte beim ersten bissen verliebt hatte und schon bei der Bestellung vor Freude Pipi in den Augen hatte. Wirklich lecker!
Um 18 Uhr ließen wir uns schwermütig vom Hotel abholen.
Am Flughafen gab es leider doch noch einmal Stress
eine besondere Situation, da die Emirates in Sydney andere Vorschriften haben,
als anderswo und deswegen unsere Koffer pro Stück zu schwer waren! In
Deutschland gilt das Gesamtgewicht. In Australien aus Versicherungsgründen
(sind wir in Deutschland oder was?) 32kg pro Stück. Also am Flughafen eine
Zusatztasche kaufen und umpacken. Anschließend wiegen: 32,1 kg…zu schwer
(leider weder Witz noch Übertreibung). Freundlicher Blick von Malte (das war
übertrieben) noch etwas umpacken und nun war unser Gepäck auch für den
Australier an sich nicht mehr gesundheitsgefährdend und wir durften einchecken.
Im Termina gng es dann doch noch einmal zu McDonalds. Allerdings nur auf den Spielplatz um die Kinners auslaufen zu lassen. Denn die folgenden 14 Std. gibt es keine Bewegung
mehr.
Diesmal waren die Flugbegleiter auch nicht ganz so
verkrampft, was Lijans Größe und Gewicht bezüglich des Bassinets anging. Leider
war dies dem Herrn diesmal nicht mehr gemütlich genug (ausstrecken war auch
beim besten Willen nicht mehr, da er seit dem Hinflug noch ein paar Zentimeter
in die Länge gemacht hat). Deswegen hatte Dani das Privilieg, ihn die meiste
Zeit auf dem Arm halte zu dürfen. Auch ihre neu erworbenen
Noise-Cancelling-Earphones traute sie sich nicht zu benutzen, da sie Lijan
überhaupt nicht mehr schreien hörte – für sie eigentlich ganz entspannt, für
die Sitznachbarn allerdings weniger. Malte stellte die Schlaflosigkeit während
des Fluges durch Amelie sicher, welche sich quer über die Sitze / Maltes Beine
legte. Insofern Gleichstand für die Eltern…aber auch mehrere Rotwein, das
kompensierte wieder alles.






















































