Freitag, 20. November 2015

DIe Berge von oben und unten

Der letzte Tag Blue Mountains hat uns mit Sonne empfangen! So soll das sein. Wir hatten uns entschieden, das Auto doch nicht bis 13h in Sydney abzugeben, sondern den Vormittag noch in der „Scenic Word“ zu verbringen. Die „Scenic World“ ist ein Konglomerat von zwei Seilbahnen und einer Bergbahn, welche einen guten Ausblick versprechen und zusätzlich einen Gang durch das Tal möglich machen, ohne die 300m Steilwand hinunterklettern zu müssen. Außerdem ist hier alles „Scenic“.

Treffen war 09.30h mit den drei Damen (Felicitas, Bettina und Käthe). Wir waren überpünktlich! Wahrscheinlich das erste Mal in unseren 14 Jahren Beziehungshistorie. War an diesem Tag auch wirklich schlau, denn die Bahnen machten um 09h auf und um 10h kommen laut Locals die asiatischen Reiseveranstalter. Wer eine dieser Reisgruppen mal live und in Farbe mitbekommen hat weiß wie präsent diese sind. Also am besten die Zeit vorher nutzen.

In der Tat waren wir gleich bei der ersten Bahn. Dem „Scenic Skyway“ fast alleine in der Gondel. Der Skyway macht eine horizontale Strecke über das Tal, über den 240m hohen Katoomba Fall. Mit der klaren Sicht wirklich atemberaubend.














Jetzt sind wir in einen asiatischen Besichtigungsmodus umgeschwenkt (die Formulierung nur um die Stereotypen weiter zu strapazieren). Denn der Skyway fährt im 10 Minuten Takt. Wir sind am Zielort zur 1 Minute entfernten Aussichtsplatform gegangen, haben 8 Minuten Aussicht genossen und Fotos gemacht um dann die nächste Bahn zurück zu bekommen.




Als nächstes war der „Scenic Railway“ dran. Eine (Schienen-) Bergbahn, die an Seilen gezogen wird. Angeblich mit der weltweit stärksten Steigung/ Gefälle. Zugegebener Maßen sind 52° (nicht %!) auch nicht unbedingt meine bevorzugte Steigung für eine Fahrradtour.







Den Kinners hat die Fahrt so viel Spaß gemacht, dass wir uns gleich wieder für die Tour nach oben anstellen mussten. Also wieder nach oben.

Oben angekommen gab es den zweiten Versuch, im Tal den „Scenic Walkway“ zu begehen. Inzwischen waren die Bahnen schon sehr voll. Aber durch „aktives Anstehen“ haben wir gute Plätze in dem „Scenic Cableway“ bekommen. Einer Seilbahn, die ins Tal führt.








Nun ging es endlich zum Walkway. Ein ziemlich langer Steg, welcher sich durch den Regenwald schlängelt und dadurch einen schönen Einblick in die Natur liefert (ohne Dabei von Spinnen und Schlangen allzu hart malträtiert zu werden.


















Dies Tal war in der Vergangenheit zur Kohleförderung genutzt. Hier noch eine alte Kumpelhütte (wohl eher ein Nachbau). Heute werden diese Art von Hütten nur noch in Gütersloh und anderen Pott-Gebieten bewohnt. Da können aber Dennis und Sarah besser Rede und Antwort stehen, da sie hierin aufgewachsen sind.







Oben gab es den obligatorischen Gang durch den Souvenirshop und dann machten sich die drei Mädels auf in Richtung Sydney. Wir blieben noch ein wenig, da Amelie unbedingt noch einmal mit dem Railway fahren wollte. Dabei hatte sie ihren Kopf durchgesetzt und wir haben zwei Züge zusätzlich gewartet, da sie unbedingt ganz vorne sitzen wollte. Übrigens eine goldrichtige Entscheidung, denn das sieht schon ganz abgefahren aus.
Beim rausgehen noch einmal die Dampfuhr inspiziert und für Dieter eine große Bilderserie geschossen:







Danach ging es auf die letzte Australienetappe nach Sydney.

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