Donnerstag, 12. November 2015

Ku Ring Ghai

Es schien zum Glück wieder die Sonne und es wurde bald schön warm, aber heute Morgen war doch tatsächlich das erste Mal, dass wir die Klimaanlage im WoMo wegen ihrer Heizungsfunktion nutzten!!!!! 15 Grad waren es bei uns drinnen nur!

Dennoch konnten wir bald draußen frühstücken. Die Restkälte hüpften sich Amelie, Lijan und Malte einfach auf dem riesigen Hüpfkissen des Campingplatzes weg, während Dani die Sonne, ihren Kaffee  und vor allem DIE RUHE genoss. Auch bei der Elternzeit braucht man mal Urlaub von der Familie!




Die Fahrt brachte uns durch das Städtchen Cessnock (vielleicht, weil wir dort übernachtet haben...). Bei Regen war uns nur nicht aufgefallen, wie nett das hier eigentlich aussieht. Mal bunt, mal Western. 





Die Tour ging in Richtung Sydney, bzw. Ku Rin Gai Park. Das ist ein Nationalpark direkt vor den Toren Sydneys. Am Folgetag müssen wir das Wohnmobil wieder abgeben, vorher noch einen Mietwagen abholen etc. Also lieber in der Nähe von Sydney sein.
Der Park selbst ist sehr schön. Und würde man die Skyline von Sydney hinter den Bäumen nicht ab und an zu Gesicht bekommen, würde man die Nähe der Stadt nicht erahnen.
Naturgemäß konnten wir bei unseren Kindern nur eine kleine Tour raushandeln. Im Reiseführer standen 15-20 Minuten, das bedeutet für uns dann ca. 90. Trotz der Kürze des Rundgangs gab es einiges zu sehen. Einen wunderbaren Lookout…


…Langhalsschildkröten…



…Kängurus…




… „blutende Bäume“ …



…irgendwelches Getier, das sich unterhalb der Rinde verköstigt. Der Baum sieht dann aus, als hätte jemand drauf geschrieben…



…und jede Menge Federvieh und anderes Zeugs.





...was natürlich alles genauestens inspiziert wurde.




Abends auf dem Campingplatz gab es schon eine gewisse Abschiedsstimmung. Denn auch wenn noch zwei Wochen vor uns liegen. Unser fahrendes Heim, welches uns in den letzten 28 Tagen so treue Dienste erwiesen hat, werden wir abgeben. Schon eigenartig, der Plastikkanister auf Rädern gab einem irgendwie bei der ganzen Reise eine Konstante und damit auch ein zuhause.
Abends wurde daher erst einmal Trauergegrillt. In der Vergangenheit haben wir stets zu verstecken versucht, dass wir immer auch ein paar Würstchen auf dem Grill hatten (als Deutsche immer Wurstgrillen, das ist einfach zu viel Vorurteil). Aber bei unserem letzten Grillen mit den Einheimischen mussten/ durften wir feststellen, dass hier jeder immer Würstchen grillt. Also konnten wir unserem Urtrieb freien Lauf lassen (die haben hier aber auch geiles Zeug. Es gab: Geflügelwurst mit Zitronengrass und Pfeffer sowie Rinderwurst mit Honig und irgendwas…MEGA!). Ach ja, für die Kinners darf der Mais nicht fehlen, wenn die Eltern nicht Opfer wüstester Beschimpfungen werden wollen.







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