In Hawks Nest angekommen, wollten wir uns eigentlich ein
bisschen die Gegend anschauen, mussten aber Amelie versprechen erst einmal bei
Harry, Brooke und Adrian vorbei zu schauen, die gegenüber vom Campingplatz ein
Apartment gemietet haben, da sie bei den immer wiederkehrenden Regengüssen
keine Lust mehr auf Camping hatten. Brooke und Adrian waren zwar da, aber Harry
war leider schon am Strand bei Freunden, mit denen sie zum Grillen verabredet
waren. Amelie wirkte wohl so enttäuscht, dass sie uns prompt dazu einluden.
So holten wir auf dem Campingplatz unser Grill- und
Trinkgut, das wir sowieso heute irgendwo verbraten wollten und gingen zum BBQ an
den Bennets Beach. Dort begrüßten wir endlich den ziemlich fertigen Harry (die
Reise im VW-Bus – hier Kombi genannt - hat ihn doch ziemlich mitgenommen) und
lernten auch das Hochzeitpaar kennen, deren Hochzeit am Folgetag stattfinden
sollte. Zu Amelies Freude gab es beim BBQ auch einen super Spielplatz. Aber sie
hat sich auch rührend um den alten Harry gekümmert und nebenbei Brooke etwas
Deutsch beigebracht, wo ihre Oma doch aus Bad Reichenhall stammt…
Nach dem Grillen hat Amelie dann auch noch einen
„Christmas-Bug“ kennengelernt.
Für den nächsten Morgen hatten wir uns mit Brooke und Adrian zum
Frühstücken verabredet, was echt ordentlich war und mal eine schöne
Abwechslung. Zum Leid von Amelie wieder ohne Harry - tststs. Das Frenchtoast
(welches ursprünglich Malte gehörte, machte aber so einiges wett.
Bevor wir zum beachen durften, galt es das Versprechen mit dem Spielplatz einzulösen.
Danach war Beaching angesagt, denn das Wetter hat endlich wieder alles gegeben. Leider hat sich Amelie doch sehr vor den Wellen gescheut. Aber Lijan hat sich schon mal ordentlich mit Trockenübungen auf seine bevorstehende Surfer-Karriere vorbereitet.
Danach war Beaching angesagt, denn das Wetter hat endlich wieder alles gegeben. Leider hat sich Amelie doch sehr vor den Wellen gescheut. Aber Lijan hat sich schon mal ordentlich mit Trockenübungen auf seine bevorstehende Surfer-Karriere vorbereitet.
Zusätzlich sahen wir, wie am Strand die Hochzeit stattfand.
Das fand Amelie doch sehr beeindruckend, dass man so heiraten kann. Sie war
zwar etwas besorgt um das schöne Kleid, welches sandig wurde. Fand aber, wir
hätten doch auch so heiraten können - im Oktober… in Hamburg…
Als die größte Hitze vorbei war, haben wir uns aufgemacht,
noch schnell die von Adrian empfohlene Sanddüne im Nationalpark um die Ecke zu
besuchen. Wir wussten nicht recht was uns erwartet, aber als wir am Parkplatz
den Hang hinaufkletterten und das Ausmaß erblickten, waren wir ganz schön baff!
Wir kamen uns vor wie in der Wüste und doch gleichzeitig wie auf der Skipiste.
Wir hatten einen Riesenspaß, mit dem Surfbrett die Abhänge runter zu „rodeln“. Ein
aufziehendes Gewitter sorgte für einen zusätzlichen Kontrast. Es sind so viele
tolle Bilder entstanden, dass wir uns wirklich schwer tun, auszusortieren.
Bitte seht uns das (mal wieder) nach.
Am nächsten Tag ging es für uns weiter ins Hunter Valley.
Darum sind wir noch einmal zu Harry , um uns zu verabschieden, da sich hier
unsere Wege definitiv trennen. Irgendwie fiel allen der Abschied schwer und wir
haben uns alle festgesabbelt. Die Abfahrt verschob sich somit mal wieder.































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