Sonntag, 29. November 2015

Chinesen, Gruselclowns und Eiscreme

Auf mehr maliges Nachfragen schauten wir uns heute mit Amelie endlich das Hoteleigene Gym an. Und sie war begeistert! Sie wollte überhaupt nicht mehr raus. Also versprachen wir ihr, erst mal unser Touri-Programm zu machen und dann auf jeden Fall wieder für ‚ne Fitnessrunde hierher zukommen.

Wir maschierten zuerst in Richtung Hauptbahnhof, da wir testen wollten, wie weit es dorthin ist, um evtl mit den Koffern zum Flughafen zu kommen.
Nachdem wir den Park mit den Obdachlosen und Drogenabhängigen endlich passiert hatten mussten wir dann auch noch feststellen, dass eine Einzelfahrt mit der Bahn wesentlich mehr kostet, als der Bus-Shuttle-Service, der uns mitsamt Koffern am Hotel einsackt und uns gleich am Richtigen Terminal rauslässt! Nach reichlichem Abwägen entschieden wir uns dann knapp für die einfachere, günstigere, schnellere Variante!

Wir sind dann weiter ins nahegelegene Chinatown geschlendert. Dort war am Samstag zufällig der Paddy’s Market von dem Dani schon im Reiseführer gelesen hatte. Das ist eine relativ niedrige Markthalle, in der (hauptsächlich von Asiaten) Obst, Gemüse, Fleisch Seafood und haufenweise Quatsch an den Mann gebracht wird! Haufenweise Faschings- (und delikatere) Kostüme, Uhren, Taschen, Handyhüllen, und Souvenir-Shops, bei denen wir dann zugeschlagen haben.





Amelie war aber am meisten von dem Zuckerrohrstand beeindruckt. Nachdem wir so viele Zuckerrohrfelder gesehen hatten, hatten wir hier nun die Möglichkeit einen frisch gepressten Saft zu kosten! Naja, mit ordentlich Limette wurde die Zuckerbrühe langsam schmackhaft… Nur Lijan fand sie Granate und lieferte frische Energie. Dennoch war Amelie kaum von dem Stand zu trennen, weil sie immer wieder zugucken wollte, wie die Maschine das frische Zuckerrohr zermetzelte… Immerhin haben wir noch eine frische Zuckerrohrstange für ihre Freunde zum Zeigen ergattert, da ihre selbstgeerntete aus Queensland doch schon deutlich eingetrocknet war.






Anschließend spazierten wir noch durch Chinatowns Hauptstraße, wo Amelie von einem unheimlichen Straßenkünstler belagert wurde…nach dem Bild mit dem Schal um den Hals meinte sie nur „Ich hatte Angst, dass der mich erwürgt!“…ok, die Angst kann man verstehen und ein genauer Blick in ihre Augen ist ex-post irgendwie lustig.





Dafür fanden wir einen abgefahrenen Eisladen, der nicht das typische Eis hat, sondern leckere Matsche mischt und das dann mit Stickstoff schockfrostet! Daher der Name n2. Das Eis war jetzt nicht außergewöhnlich – abgesehen vom Namen, aber der Effekt bei der Zubereitung umso mehr! Und Dr. Amelie fand es fantastisch, dass man die Schokoladensoße Infusion in einer Spritze dazu bekommt!








Nach einem Stopp in Sandwichladen – jaaaa, man beachte die gesunden, frischen Zutaten - , ging es für Amelie endlich zurück zum Hotel, denn sie konnte es kaum abwarten, endlich im Gym aufs Laufband zu gehen (wollte aber vor Müdigkeit gerne zum Hotel getragen werden…).




Im Hotelzimmer angekommen hatten die Eltern noch nicht die FlipFlops ausgezogen, da war Amelie mit umziehen bereits fertig und machte sich bereits warm.





So haben wir denn alle die Gelegenheit genutzt, uns in Sportsachen geschmissen und eine Fitnessrunde eingelegt! Selbst Lijan hat alles gegeben!



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