Das hat zwar allen geschmeckt, aber unseren Lüdden komplett umgehauen, dass im direkten Anschluss ein Nickerchen eingelegt wurde.
Im Vorwege hatten wir nicht allzu viel von Newcastle gehört. Es ist die zweitgrößte Stadt nach Sydney in New South Wales. Und wir können nun sagen: Die Perle Niedersachsens! Denn irgendwie hat uns das Städtchen an Hannover erinnert. Eigentlich nett und es leben auch ein paar Menschen dort. Sightseeing hier und dort. Aber (@Carsten, Gerhard, Kerstin: Bitte entschuldigt den Diss an eure Wahlheimat!) irgendwie nicht ganz so der Knaller im Gesamtkonzept.
Und doch konnte man hier einen netten Tag verbringen. Erster Anlaufpunkt war das Fort Scratchley. Eine Verteidigungseinrichtung, die inzwischen als Museum umgebaut wurde. Besonders beeindruckend hier das gesamte Geträller, dass es sich hierbei um eine der wenigen Militäreinrichtungen Austaliens handelt, die direkt in das Kampfgeschehen des zweiten Weltkrieges eingegriffen hat. Bei dem Brimborium, welches die hier machen könnte man denken, dass eine ansässige Horde Ramboo Dundees im Grunde per Nahkampf und im Alleingang das japanische Reich niedergerungen hätte. Aber wir reden hier von EINEM U-Boot, das einmal nachts für insgesamt 16 Minuten auf die Stadt geschossen hat. Nach 15 Minuten hatten die Aussies das auch soweit spitz bekommen. Bier beiseite gestellt. In einer Minute insgesamt viermal zurückgeschossen. Nicht getroffen. Japaner keine Lust mehr. Fertig!
Das Fort selbst war nett zu besichtigen, zumal das Teilchen entsprechend strategisch gelegen ist. Sprich auf einem Berg direkt am Hafen mit bestem Ausblick.
Amelie war besonders von der Arrestzelle fasziniert und zeigte größtes Interesse bzgl. des Komforts eines längeren Aufenthaltes (müssen wir uns nun Gedanken machen?).
Wir hatten zusätzlich das Glück, dass wir um 12.30h ankamen (Ihr wisst ja, Mittagshitze nicht verpassen - Lernkurve und so). Denn um 13h wird einmal mit einem alten Vorderladergeschütz geschossen (genauso ein Ding, mit dem ich immer mal eine Wand irgendwo einschießen will). Hier wird zwar leider keine Wand geopfert, aber es war dennoch interessant anzusehen. Köstlich auch die Volunteers, welche in ihren Pfadfinderuniformen sich wahnsinnig ernst nehmen um dann mit militärischem Habitus das Prozedere abfeiern.
Wir schauten uns dann noch das Museum an und mussten feststellen, dass die Deutschen hier vor 75 Jahren gar nicht so en Vogue waren.
Anschließend ging es erst einmal direkt zum Essen. Hierfür fuhren wir runter zum Ufer und haben einen Laden direkt am Wasser gefunden. War sehr nett und lecker hier.
Ganz besonders gelungen diese Bilderserie. Ihr dürft raten, in welchem Moment eine Möwe durchs Bild geflogen ist (die leider nicht mit drauf ist). Kleiner Tipp: Danis Gesichtsausdruck!
Gestärkt ging es dann zur Kirche (Christ Church Cathedral), welche hier über der Stadt thront. Denn das gehört doch zu jedem Urlaub. Mindestens einmal eine Kirche besichtigen! Die Kirche ist auch wirklich schön. Natürlich ist sie nicht so geschichtsträchtig wie eine europäische Kirche aus dem Mittelalter. Denn dazu ist das gesamte Land zu jung. Aber beeindruckend dennoch.
Schön auch der Garten, welcher ausdrücklich zum Entspannen einlädt. Das ist ja eine Sache, die ich in Australien wirklich mag. Der Lebenspragmatismus. Gärten die nicht zum Angucken, sondern zum Entspannen sind. In der Kirche (also wirklich direkt im Schiff) ein großes Regal mit Spielsachen, falls der Gottesdienst den Kinners zu langweilig wird. Einfach genial!
@Vaddersen: Die hohe Anzahl der Bilder ist für dich.
Als wir uns auf den Rückweg machten, gab es einen ziemlich heftigen Schauer und es regnete sich auch entsprechend ein. Das birgt natürlich immer die Gefahr, dass einem langweilig wird 🔜 man Selfies macht, die man eigentlich löschen möchte 🔜irgendwer die in die Finger bekommt 🔜 und sie rücksichtslos online stellt.











































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