Sonntag, 1. November 2015

Byron. Die Schanze Australiens

Unser erstes, echt geplantes Etappenziel hieß Byron Bay. Dort sollte es heute hingehen. Man ließt in jedem Reiseführer und Touri-Prospekt davon. Dann muss das ja gut sein. 
Von Pottsville aus sind das ca. 40km. Es müsste also insgesamt zu schaffen sein. Und wir versuchen uns zusätzlich in einer neuen Taktik: Einfach mal durchfahren und ankommen. Dann kann man am Ziel sogar noch etwas bei Licht machen. Wahnsinnig ausgebufft (gottseidank, sind wir so kluk).

Beim Fahren durch den Ort ist sahen wir gleich, dass sich zwischen den überall propagierten Vollblut-Surfern und  Hippies sich der ein oder andere Tourist gemischt hat. Wir waren schon ganz aufgeregt, denn seit Brisbane hatten wir eigentlich nie mehr als kleine Häuseransammlungen gesehen und eine  Kleinstadt schon gar nicht. Der Campingplatz in dieser Enklave der Anarchos und Querdenker hatte sich dann aber doch beim Kapitalismus beraten lassen und ruft mal so locker 160% von dem für uns gewohnten Preis auf. Im Gegenzug ist der Stellplatz aber so beschaffen, dass wir den Nachbarn mangels Fläche ganz nahe kommen.



…also mal wieder in die Badeuniform und an den Strand.









Richtig schöne Wellen, toller Sand und wir genießen das wiederhergestellte Wetter. Einfach ganz hervorragend. Zusätzlich hatte sich vom Hochwasser weiter oben am Strand ein kleines Becken gefüllt, dass wiederum für die ganz Lüdden wie geschaffen ist.

Nach dem Baden gibt es noch Strandspaziergang bis zu einem Ausguck. Man muss echt sagen, dass wir hier an einem schönen Stückchen Erde gelandet sind. Wir genießen es.





Nach diesem Spaziergang erfüllt sich Amelie einen persönlichen Wunsch und geht endlich im Wohnmobil duschen. Es braucht übrigens ca. 20 Minuten bis ein frischgefüllter Wassertank leergeduscht wird.


Abends wird dann auch die Nähe zur (Klein-)Stadt genutzt. Wir schlendern durch die Straßen schauen und schauen uns einen kleinen Mexikaner aus, bei dem wir später essen wollen. Zusätzlich stellen wir dann final fest, dass es den Hippies und Vollbluttsurfern hier in Byron Bay offensichtlich gleich ergangen ist, wie den Hardcore Punks in der Schanze. Es gibt hier und da einen, der die Fahne hochhält. Aber Prada und Hilfiger sind hier eindeutig häufiger als Woodstock und Anarchie. Egal, wir Touris. Daher alles mitnehmen wo geht und die Zeit genießen.






Es war der 31.10. daher waren überall auf den Straßen und in den Restaurants Halloween. Im Restaurant sind sogar alle Kellner in der Art des Festes der Toten geschminkt und hier und da ein paar Gruselelemente eingebaut. Lijan kriegt bei der Bedienung Panik und spielt lieber mit der freundlich orangefarbenen Rassel…







Am nächsten Morgen steht der Leuchtturm von Byron auf dem Programm.



Dieser steht am östlichsten Punkt von Australien, oder zumindest fußläufig hierzu.



Der Blick von hier oben ist wirklich toll.













Und eine Führung im Leuchtturm selber gibt es ebenfalls.








Zusätzlich haben wir das Glück, dass wir schon kurz nach 10h dorthin gefahren sind. Denn als wir den Platz um 12h räumen, herrscht auf dem Parkplatz Halligalli in Tüten und wir sind froh, mit dem doch etwas unhandlichen Mobil vom Hof zu kommen.

1 Kommentar:

  1. -Hallo,gerne begleiten wir euch auf dieser Reise und lesen eure Reiseberichte.Sehr schön und weiterhin gute Fahrt.

    Grüße von Gerhard+Kerstin

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