Das beste an Forster war aber…am nächsten Morgen: S.O.N.N.E. ! ! !
Endlich! Und sowas von willkommen. Nun machte die bevorstehende Fahrt auch gleich doppelt Spaß, denn man kann sich dabei auch ein paar Dinge nebenbei anschauen.
Erster Zwischenstopp war die „Green Cathedral“. Auch wenn Kathedrale vielleicht etwas zu imposant gewählt ist, schmälert das nicht die Schönheit und den schönen Ansatz dieses Ortes. Denn die Gemeinde hat hier in den Regenwald eine Kirche gebaut. Nicht aus Steinen in den Wald gesetzt, sondern eine Lichtung in diesem Wald ist die Kirche. Ich denke mir, wenn hier die Predigt mal wieder aus dem Ruder laufen sollte, hat der weniger konzentrierte Zuhörer auf jeden Fall eine hervorragende optische Kompensation.
Amelie hat es dann auch gleich mit eines von Gottes Geschöpfen zu tun bekommen und eine Ameise hat sie gebissen. Ok, die Ameise hatte auch Australiengröße, aber sie (Amelie, nicht die Ameise) hatte so geschrien, dass wir erst davon ausgegangen waren, dass sie von einer Spinne gebissen wurde. Aber der Corpus delikti war eindeutig eine Ameise - und Amelie wohl durch die vergangenen Tage etwas unausgelassen…
Während unserer weiteren Fahrt kamen wir an einigen schönen Seen vorbei, die sich hier vom Pazifik abgespalten haben. Ähnlich dem See hinter der Kathedrale (die Gegend hieß ja auch Great Lakes Natinal Park).
Und wir kamen an einem Schild „Seals Rock“ vorbei. Spontan sind wir hier abgebogen…naja, diskutiert, umgedreht und dann abgebogen um zu schauen, was sich dahinter verbirgt.
Die Lösung war: Ein wunderschönes Fleckchen Erde. Eine Bucht mit durch einen Felsen geschützten Strand. Die Wellen brechen entweder an einer vorgelagerten Felsnase oder weiter hinten in der Bucht am Strand, wo einige Surfer waren.
Uns ist ein Mann aufgefallen, der eigenartiges, Sci-Fi-fähiges Zeugs gesucht hat. Auf Nachfrage soll es sich dabei um gute Angelköder handeln. Und das Zeugs heißt Congeevoy(?) oder ähnlich. Sieht echt schräg aus und stinkt zum Himmel.
Nach ein paar Fotos haben wir den weiteren Weg in Richtung Hawks Nest eingeschlagen. Zumal Amelie auch bereits auf das ungemütlichste drängelte. Denn dort sollte sich ihr geliebter Harry (der große, alte Hund) rumtreiben. Und die beiden hatten ein Date.
Die Strecke selbst zog sich weiter mitten durch den Regenwald. Noch immer wunderschön anzuschauen. Man wird da ja einfach nicht müde von. Außerdem schien die Sonne! Was kann da schon langweilig sein?

























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