Samstag, 24. Oktober 2015

Regen und Wald im Regenwald

Mit Strecke machen sind wir aktuell wirklich nicht gut. Denn wir reisen in so ca. 20km-Schritten zum nächsten Ziel. Das war auch für heute der Plan. Dani hat morgens noch ein paar Tipps von der Dame aus dem Camping-Office bekommen. So hatten wir für heute wieder mehrere Ziele. Als erstes standen die Kondalilla Falls auf der Liste. Um es vorwegzunehmen, die Kondadingens Falls selbst sind eher unspektakulär bzw. wir konnten sie nicht richtig sehen, da der Weg zu den Füßen der Fälle wegen Steinschlages gesperrt war. 

Der Weg dorthin war allerdings wirklich toll. Denn er führte mitten durch den Regenwald. Da die Gegend hier ziemlich bergig ist, ergeben sich wirklich beeindruckende Aussichtspunkte auf dem Weg.











„Unten“, also unterhalb des Parkplatzes aber noch oberhalb der eigentlichen Wasserfälle gab es einen Rockpool, der sich zum baden eignen sollte. Heute war es aber ziemlich bewölkt und nicht besonders warm (ca. 22°C). Zusätzlich war der Rockpool offensichtlich ziemlich tief und von Felsen umringt (wer hätte das bei dem Namen gedacht). Dadurch war der Tümpel insgesamt ziemlich finster und das einzige, was man unter Wasser sehen konnte, war eine Muräne, die sich zwar Publikumswirksam, aber dennoch nicht unbedingt freundlich zum jagen positioniert hatte. Badedrang daher eher reduziert.




Wir machten daher als Übersprungshandlung erst einmal Picknick und genossen noch weiter die Aussicht.




Da Amelie sich bei der Noosa-Tour nicht unbedingt als motivierteste Wandererin/Wanderin(?) geoutet hatte, musste ein Plan her um den Rückweg spannender zu machen. Was liegt da nahe? Ein Rennen!...wir Idioten! Dani mit Lijan und Malte mit dem Rucksack auf dem Rücken mussten nun den Berg hochrennen. Und „rennen“ ist hier wörtlich zu nehmen.






Oben am WoMo mit ein bis zwei Herzinfarkten angekommen waren alle (bis auf Lijan, der sich nen Ast abgefreut hat) ziemlich fertig. Und zeitgleich mit unserer Ankunft auf dem Parkplatz fing es an zu regnen…da hatte sich das Rennen doch noch gelohnt, denn sonst wären wir wirklich beeindruckend nass geworden.

Dann ging es zum zweiten Ziel. Den Gardner’s Falls. Wieder die obligatorischen 20km fahren. Zu unserem Glück stand am Ausgangspunkt ein Schild mit der Entfernungsangabe 300m. Also Käffchen kochen und los. Die Gardner’s Falls sind ganz anders. Denn hier ist alles wesentlich flacher und breiter. Und wieder ein wahnsinns Anblick. Wie das im Regenwald dann so üblich ist, gibt es dann viel Regen im Wald. Aber das trübt alles wirklich nur am Rande. Denn es ist nach wie vor warm und Amelie und Malte spielen zusammen an den Fällen und lassen die FlipFlops Rennen fahren.






  


Anschließend geht es weiter in Richtung Glass House Mountains. Die können wir zwar bis dato noch nicht sehen, weil hier Nebel und Regenwolken über den Tälern und Wald hängt. Wir hoffen aber morgen eine entsprechende Chance zu bekommen. Denn es hat sich ernsthaft eingeregnet. Daher geht es morgen wieder an die Küste. Dort scheint (angeblich) die Sonne.

Abends gab es noch einen besonderen Anlass. Denn Amelie wollte (als Königin) unbedingt heiraten. So hatte Malte die Ehre seine Tochter zu ehelichen. Es gab eine Zeremonie, Ringe, extra Hochzeitskleid und ein Bankett. Hatte Amelie sich alles haarklein ausgedacht. War ein riesen Spaß.







...und Lijan hat eine gewisse Affinität zu Käse entwickelt...das Trüffelschwein!

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