Nach dem Zoo setzten wir uns kurz in ein paar sehr gemütliche Hängestühle, die dort in einem Park angebracht sind und planten unseres nächstes Ziel.
Ergebnis unseres konzentrierten Gesprächs: „Ja, lass mal losfahren und dann schauen“. Also fuhren wir in Richtung Gold-Coast. Da wir die Sunshine-Coast verlassen haben, regnet es definitionsgemäß...und wieder Glück gehabt. Denn über Brisbane wütete das Unwetter dermaßen, dass hier mehrere Häuser zerstört wurden. Wir haben durch unsere Flucht eben nur einen Ausläufer abbekommen.
Zusätzlich durften wir feststellen, dass die Goldcoast besiedlungstechnisch der Pott von Australien ist. Hier reiht sich Stadt an Stadt. Ist ja generell nicht schlecht, aber wenn man irgendwo links ranfahren will um zu übernachten eher misslich. Letztendlich haben wir uns dank unserem Freund Google doch einen Platz gefunden. Durch das herrschende Wetter in eine Seenlandschaft verwandelt. Aber er hat seinen Zweck erfüllt und wir hatten einen Platz für die Nacht.
Am nächsten Morgen sind Amelie und Malte zum gegenüberliegenden Zuckerrohrfeld gegangen und haben Amelies erstes Zuckerrohr geerntet. Sie war ganz verwundert und begeistert, dass es Süssigkeiten in der Natur gibt.
Das Wetter ist inzwischen großflächig gekippt. Es regnet schon erheblich. Manchem Gärtner hat das offensichtlich die Dachpape ganz aufgeweicht.
Wir gehen bis dato davon aus, dass wir auch ohne Hecke die Sinnflut überstehen. Und wir zwei Tage einfach irgendwo abwettern müssen. Daher haben wir uns eine Kurzstrecke ausgesucht (25 km). Wir haben einen schönen Platz gefunden (Pottsville). Direkt am Fluss (Strand ca. 1,80m vom Wohnmobil entfernt). So können wir ab und an dorthin wackeln. Dazwischen lungern wir in unserer Bude rum und warten.
@Vibrants: Haben hier einen „Kormorant“ gesehen. Ein kleine, penetrante Mistbiene, die alles und jeden verdrängt. Schön einen auf dicke Hose macht und dann doch kaum was kann außer den Anglern die Fische zu klauen.







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